Klausurtagung der Aktiven Bürger in Heidelberg

Bürgermeister Reiner Hör bei seinem Bericht über den Stand der Dinge.

„In Rülzheim lohnt es sich zu leben“ – Aktive Bürger mit klarem Konzept nach Klausurtagung

„Rülzheim ist eine attraktive Gemeinde – und wir wollen mit unserer Politik die Weichen dafür stellen, dass das auch in Zukunft der Fall sein wird“, so der Fraktionsvorsitzende der Aktiven Bürger im Gemeinderat Rülzheim, Michael Braun, nach der Klausurtagung in Heidelberg.


Durch die Verbesserungen im öffentlichen Personennahverkehr, insbesondere die Stadtbahnanbindung, die im Laufe des Jahres fertig gestellt wird, sowie die Möglichkeit, an der neuen Integrierten Gesamtschule sein Abitur zu machen, sei man für die Zukunft hervorragend aufgestellt, so Braun weiter. Während der Klausurtagung seien aus den Reihen der Mitglieder eine Vielzahl an interessanten Vorschlägen zur Weiterentwicklung der Verbands- und Ortsgemeinde geäußert worden, zeigte sich auch der 1.Beigeordnete der Ortsgemeinde, Toni Rieder, zufrieden mit dem Ergebnis der Tagung. „Die von Bürgermeister Reiner Hör eingeleiteten Maßnahmen, beispielsweise bei der Sanierung der ‚Dampfnudel’ oder der Gestaltung des Badesees finden die volle Unterstützung der Aktiven Bürger.“


Bedauerlich sei, bemerkte Ratsmitglied Michael Jantzer, dass das europaweite Interessenbekundungsverfahren für das Allwetterbad „Moby Dick“ keine Ergebnisse gezeitigt habe. „Außer Spesen nichts gewesen“, lautete sein Fazit. Lediglich die Erkenntnis, dass sämtliche Bewerber Badesee und Campingplatz als unverzichtbar für den Sommerbetrieb des Bades hielten, und demzufolge ein ganzheitliches Konzept entwickelt werden müsse, sei als positive Schlussfolgerung zu verbuchen.


Der Fraktionsvorsitzende der Aktiven Bürger im Verbandsgemeinderat, Hans Gundal, brachte außerdem einen Vorschlag für die künftige Nutzung des Feuerwehrgerätehauses, das durch die Schaffung eines Multifunktionsgebäudes nicht mehr benötigt wird, ein: „Die Aktiven Bürger sprechen sich dafür aus, dass die Ortsgemeinde das Gebäude von der Verbandsgemeinde kauft. Aufgrund der attraktiven Lage ist es vielseitig einsetzbar.“ Denkbar sei beispielsweise, das Gebäude als Jugendherberge zu nutzen, oder auch die Unterbringung der Vereine, die derzeit auf verschiedene Einrichtungen der Gemeinde verteilt seien.


„Es hat sich wieder einmal gezeigt, dass die Aktiven Bürger klare Konzepte für die Zukunft der Orts- und Verbandsgemeinde entwickeln und dabei auch über den Tellerrand hinausschauen“, zeigte sich auch der 2.Vorsitzende und Kreisbeigeordnete Günter Dreyer hochzufrieden mit den Ergebnissen der Klausurtagung.